Trauerarbeit: Wer bin ich – nach schweren Verlusten?
Wann: Mi, 08.04.2026, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo: Digital, Lecture2Go
Verluste gehören zum Leben. Sie völlig vermeiden zu wollen, würde das Leben extrem einengen. Wie können wir auch schwere Verluste verkraften oder sogar daran wachsen? Wieviel Trauer tut gut? Wie ist Einsamkeit zu vermeiden? Ist Lebenskunst lernbar? Wie lange ist es ein Schutz, wenn unsere Seele auf Durchzug stellt? Ab wann beginnt Depression? Wer profitiert, wenn wir zu schnell diagnostizieren? Welche (Un)Kultur prägt die rasanten Veränderungen im ICD bzgl. der Krankheitswertigkeit von Trauer und Gegenteil.
Peggy Steinhauser, Dipl.-Theol., Supervisorin, Trauerbegleiterin, früher in der Hospiz-Bewegung, jetzt freiberuflich bei der Vermittlung von Lebenskunst aktiv / Kuno Köllmann, Irre menschlich Hamburg e.V.
Öffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens
Grenzerfahrungen junger Menschen mit gesellschaftlicher Dimension:
Wer bin ich? Und wenn ja wie? (Teil 2)
Online-Vorlesungs-Dialoge auf lecture2go.uni-hamburg.de („Bock auf Dialog?“)
Wer bin ich, und wie kann ich so werden? - Eine Frage, die uns ein Leben lang begleitet, aber vor allem in frühen Jahren drängt. Im Sommersemester soll die Wer-bin-ich-Reihe weitergehen. Nach den Herausforderungen, ohne Wohnung (Strassenkids), ohne Heimat (unbegleitete Flüchtlinge) und ohne Sprache (bei der Rückkehr aus der Psychiatrie in die Schule) zu sein, geht es im SommerSemester 2026 um neue Themen, die uns persönlich und gesellschaftlich herausfordern – in der Vielfalt zu lieben, in der Versuchung Trauer zu vermeiden, in der Balance von Nahrung und Körpergefühl.
Die Vorträge werden als Lecture2Go-Aufzeichnung angeboten.
(Der direkte Link zu Lecture2Go wird zum Veranstaltungstag hinzugefügt, sobald die Aufnahmen online zur Verfügung stehen)
Koordination
Prof. Dr. Thomas Bock, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf